LeanFactory PRD
   
 
  SAP Deutschland AG & Co KG
Hasso-Plattner-Ring 7
D-69190 Walldorf

Telefon 0800 5343424*
Telefax 0800 5343420*

cons.sales.mi@sap.com
www.sap.de/automotive

*gebührenfrei in Deutschland
 




Lean und ERP?

Auch wenn im Lean-Manufacturing-Umfeld häufig die Meinung vertreten wird, man könne auf IT verzichten, zeigt sich doch immer wieder, dass aus der Koexistenz von Lean-Philosophie und vermeintlich klassischer IT durchaus Vorteile erzielt werden können. Die Mischung – oder besser – der richtige Einsatz ist wichtig.

SAP unterstützt mit seinen Lösungen
wichtige Grundsätze des Lean
Manufacturing u.a.

PULL-Prinzip

• Der Bedarf steuert den Nachschub, ausgelöst durch
  das Kanban-Signal. Nicht Produktionsplanung
  sondern Produktionsabruf

Selbststeuernde Regelkreise
• Sie legen das Zusammenspiel (Nachschubsteuerung)
  zwischen Verbraucher und Quelle fest, auch über
  Standorte und Ländergrenzen hinweg

  Einfachheit und Sicherheit
• Entkopplung der Anwender von komplexen
  Systemabläufen. Basierend auf Konfigurations-
  einstellungen laufen diese automatisiert im
  Hintergrund ab

• Ausschließlich der Statuswechsel (Kanban-Signal)
  steuert den (Nachschub-)Prozess – der physische
  Materialfluss erfolgt ausschließlich über Behälter

• Durch den Einsatz von State-of-the-Art-Technologien
  (z.B. Scanner, RF-Handhelds, RFID etc.) lassen sich
  Prozesse weiter automatisieren und dadurch noch
  einfacher und sicherer machen


Transparenz und Visualisierung
• Einfach bedienbare, integrierte Werkzeuge
  visualisieren den aktuellen Prozessstatus, geben
  Meldungen über Fehler, Abweichungen oder gar
  Abrisse im Prozess aus und liefern Informationen
  und Kennzahlen für den KVP

SAP Manufacturing Execution by Visiprise liefert auf einem personalisierten Werker-Terminal Bearbeitungsvor-gaben für eine Arbeitsstation (Arbeitsanweisungen, die herangezogen werden können, bildliche Darstellung des Werkstücks, zu verbauende Teile, zu erfassende Daten). Gegen Fehleingaben oder Freigaben vor korrekter und vollständiger Bearbeitung wird verriegelt.





Lean und SAP

Funktionen und Werkzeuge der SAP-Lösungen zur Unterstützung des Lean Manufacturing:

e-Kanban und Regelkreise
• Integration des physischen Materialflusses mit dem systeminternen Wertefluss
• Automatisierte Ablaufsteuerung der Nachschubverfahren (Eigenfertigung, Lagerprozesse, Fremdbeschaffung)
• Für Rennerteile und Exoten oder Bedarfsspitzen (sog. Einmal-Kanban)
• Web-Kanban zur Verbesserung der Lieferantenintegration


Die elektronische Kanban-Tafel zeigt den Bedarfs- und Versorgungsstatus, hier aus Sicht des Verbrauchers (Produktionsversorgungsbereich)

Visualisierungswerkzeuge u.a.

• Zur einfachen, aufgabenbezogenen Darstellung   des
  Prozessstatus (z.B. i.O., Fehler, Lieferantenteile in
  Transit, Behälter voll/leer/nicht in Gebrauch, Soll vs.
  Ist in der Produktion, Taktrestzeiten etc.)

• Vorgabe der Bearbeitungsprioritäten an der
  Quelle

• Getrennt nach Verbraucher- und Quell-Sicht


  Produktions-Levelling und Heijunka-Verfahren

• Zur Umsetzung einer schwankenden Kundenbedarfs-
  situation in einen gleichmäßigen Produktionsplan

• Levelling und Schrittmacherverfahren (Heijunka)
  tragen zum einen zur Flexibilisierung der Produktion
  – unter Wahrung der Lieferfähigkeit – bei und helfen
  zum anderen, den gesamten Materialfluss zu
  stabilisieren

Heijunka-Tafel, Beispiel: Einplanungsergebnis (Ziel: möglichst große Stückelung = kleine Losgrößen erreichen) bei Ausnutzung der vorhandenen Kapazität zu 70% (Rest kann als Puffer genutzt werden).
Jede Farbe symbolisiert ein anderes Material.

 

Materialbedarfsplanung: Die mit Hilfe des MRP’s
ermittelte Bedarfssituation als Basis nutzen für


• die Berechnung der Kanban-Regelkreise (z.B. Anzahl
  der Behälter im Regelkreis)

• die Linienabtaktung (Einhaltung der Taktzeit) und das
  Produktionslevelling

• Kapazitätsauslastungsübersichten (um z.B. festzu-
  stellen, ob Arbeitsstationen richtig besetzt sind,
  zusätzliche Schichten benötigt werden etc.)

• die Optimierung der Lieferantenintegration in einem
  Kanbanbasierten Abrufprozess durch Bereitstellung
  von Vorschauinformationen
  Umfangreiche Funktionen und Werkzeuge zur
Unterstützung einer fehlerfreien Produktion


• Qualitätsvorausplanung

• SPC

• Mechanismen zur Prozessverriegelung

• Rückverfolgbarkeit von Produkt- und Prozessdaten

• Six Sigma (u.a. Analysen, DMAIC Prozessunter-
  stützung)

• Umsetzung des Kaizen-Gedankens, v.a. durch
  diverse Analysen und Kennzahlen zum
  Prozessverhalten



Beispiel einer Fehlerauswertungsgrafik